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Gerettet von sieben Tegerfeldern.

1980 stand die Wiss-Trotte kurz vor dem Zerfall. Was danach entstand, ist das Werk von Fronarbeit, Herzblut und Weinkultur.

  1. 1788

    Die Wiss-Trotte entsteht

    In Tegerfelden wird die Wiss-Trotte erbaut. Sie dient der Kelterung von Weisswein.

  2. 1980

    Sieben Tegerfelder retten die Trotte

    Die 1788 erbaute Trotte diente der Kelterung von Weisswein. Erst kurz vor dem kompletten Zerfall des fast 200-jährigen Gebäudes formierten sich im September 1980 sieben Einwohner von Tegerfelden zu einer Interessengemeinschaft, die sich den Erhalt der Wiss-Trotte zum Ziel setzte. Damit erfolgte die Initialzündung für das heutige Weinbau-Museum.

  3. 1986

    Eröffnung als Weinbau-Museum

    Nach vielen Sitzungen, Geldsammelaktionen und, nicht zuletzt, unzähligen Stunden Fronarbeit konnte die komplett renovierte Wiss-Trotte als Aargauisch Kantonales Weinbau-Museum ihrem neuen Verwendungszweck zugeführt werden. Mit einem tollen Einweihungsfest wurde nach fast sechs Jahren ein würdiger Schlusspunkt gesetzt und der Museumsbetrieb gestartet.

  4. 1991

    Mehr Platz für die Sammlung

    Um die zahlreichen Museumsartikel noch grosszügiger zu präsentieren, vergrösserte man die Ausstellungsfläche mit einem Anbau um 36 qm. Dieser neu gewonnene Raum wurde später beim Ausbau des Dachgeschosses in den Kulturraum integriert, beherbergt heute die Teeküche und dient auch als Verbindungsgang zum später erstellten Anbau für die Küferei. Die ausgeleuchteten Vitrinen bieten speziell Platz für kleine und zerbrechliche Ausstellungsstücke.

  5. 1995

    Der Gewölbekeller

    Das im Jahr 1994 im Tagbau erstellte Kellergewölbe wurde feierlich eingeweiht und dient seither der Ausstellung von Fässern, Abfüllmaschinen, Flaschenreinigungs- und Etikettiergeräten. Der mit Tonelementen hergestellte Raum begeistert durch seine angenehme Temperatur-Ausgeglichenheit im Sommer wie auch im Winter.

  6. 2005

    Die Küferei von Heinrich Anner

    Heinrich Anner, Küfermeister aus Tegerfelden, vermachte dem Museum eine komplette Küferei-Einrichtung. In einem neu erstellten Anbau können diese einmaligen Zeugen hoher Handwerkskunst seit der Eröffnung im Jahre 2005 in würdigem Rahmen präsentiert werden.

  7. 2009

    Der Kulturraum unter dem Dach

    Mit der Eröffnung des Kulturraumes konnte das vorerst letzte Mosaikstück dem Museum übergeben werden. Seither bieten sich auch Gelegenheiten um kulturelle Anlässe, Versammlungen, Hochzeiten, Konzerte und vieles mehr abzuhalten. Mit diesem Dachgeschoss-Ausbau erstrecken sich die Museums-Räumlichkeiten nun über insgesamt 4 Stockwerke und beherbergen mehr als 1000 Ausstellungs-Gegenstände.

  8. 2015

    30 Jahre Weinbau-Museum

    Mit viel Engagement und grosser Freude zelebrierte der Verein das Jubiläum zum 30-jährigen Bestehen mit vielen zusätzlichen Aktivitäten. Besonders erwähnenswert bleiben sicher die gelungene Jubiläums-Ausstellung, die aktive Teilnahme mit eigenen Wagen am Winzerfest in Döttingen und das musikalisch umrandete Saisonfinale im Museum bei einem feinen Käse-Fondue, angereichert mit dem neu kreierten „Museumsgeist“.

  9. 2018

    Schritt ins digitale Zeitalter

    Das Museum erhielt die grosse Möglichkeit, den Schritt in Richtung Digitalisierung zu machen. Begonnen hat das mit der Neugestaltung der Website durch das Vorstandsmitglied Daniel Erne. In einem weiteren Schritt entstand dann eine App, welche es erlaubt, selbständig mit dem iPad eine sehr abwechslungsreiche und informative Führung durch das Museum zu unternehmen. Der neu gestaltete Eingangsbereich, neue Sitzgelegenheiten und das neue Beleuchtungskonzept laden zum Verweilen ein.

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